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| Weiß und Roth der Jugendfrische, Milch und Blut im Angesicht steht dem Banner eines Landes, welches fröhlich denkt und spricht; Wo die Büchsen munter knallen auf den Felsen, im Gethal, wo ein Völklein, starkgemuthet, Würzt mit Luft sein karges Mahl. |
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Edelweiß des kühnen Schützen, rothe Röslein frommer Glut sind die Farben deiner Fahnen, und die Farben halten gut. Stürmisch Wetter mag da kommen, Frost und feindliches Gezücht: Deine Rosen nicht erblassen, deine Lilien gilben nicht. Weiß, das Brautgewand der Treue, unbefleckt wie Firnenlein, Roth, des Opfers Brautgeschmeide, müssen deine Farben sein. „Bis zum Tod für Gott und Heimat!“ Ist Tiroler Aufgebot; unser Kaiser kennt die Farben deines Banners: Weiß und Roth. |
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Auf dem reinen Blatt der Ehre stehts darauf mit Flammenschrift, wie Tirol für Gott und Kaiser seine Treue hat verbrieft. Blutigroth ist drob dein Adler, doch sein Kleeblatt silberblank, Weiß und Roth sind deine Fahnen, die da flattern frei und frank.
Auf der Wahlstatt, wie zum Feste, bei der Scheibe, beim Altar wehn gleich fröhlich deine Banner in die Lüfte immerdar. Ihrem Grüßen heut mein Singen Frohen Gruß entgegenbot; seid gepriesen alle Tage, schönste Farben: Weiß und Roth! |
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Anton Plattner, geb. 1860 in Zirl |
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