Der Blumen viele dein Boden, mein Vaterland, erzieht: das Veilchen im Thale, die Raute auf Bergesspitzen blüht.

An

Tirol

Doch grünt auch aus alten Zeiten in deinem heiligen Raum von Epheu dicht umschlungen ein dunkler Lorbeerbaum.
Und Mancher aus deinen Söhnen pflückte von Epheu sich ab, und Mancher brach sich den Lorbeer zu Kränzen auf sein Grab. Und wie noch der Epheu umranket den Lorbeer ewig grün, so sollen deine Söhne als Helden und Sänger blüh’n! Die Harfe in des deutschen Hand sie tönt so voll und frei, es blüht im ganzen deutschen Land der schönste Liedermai.   Wohl auf, du Ländchen schmuck und klein, der Deutsche kennt dich wohl, Stimm’ in den Liederjubel ein und singe mit, Tirol!

Cölestin Gschwari
Aktualisierung: 20/04/2010
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